Raphaelius Alva Grußer

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Gründer, Erfinder, Künstler (Metall etc ), Webmaster, Musiker, Foto- und Videographie

Bäretswil (Schweiz)

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VEREHRTE LESERINNEN UND LESER...

 

Weshalb dieser ausführliche Text?

Ich möchte mich hier nicht großartig profilieren, lediglich Fragen beantworten, welche ich oft gestellt bekomme.

So zum Beispiel:

"Wie bist du dazu gekommen?"

"Wo hast du gelernt, wie man solche Sachen selbst macht?"

"Woher nimmst du die Ideen und die Kreativität?"

und so weiter...

Im folgenden Text werden nun hoffentlich alle Fragen beantwortet, ferner dürfen Sie mir natürlich gerne auch ein Telegramm senden, um Kontakt aufzunehmen, aus welchem Grunde auch immer ;-)

 

DIE VORGESCHICHTE,

HOBBIES AUS KINDHEIT UND JUGEND

Geboren im Jahre 1987 in Esslingen am Neckar, durfte ich bereits im Kindesalter die Welt der Technik kennen lernen, wovon ich enorm fasziniert war. Während meine Klassenkameraden im Freien mit dem Ball herum-tollten, saß ich in meinem Zimmer und tüftelte an Modell-Automobilen, lernte die Grundlagen der Elektrizität kennen und wurde von meinem Vater des Lötens unterwiesen. Laut verstaubter Inschriften aus den Archiven Grußer’s, war ich damals im Alter von etwa 9 Jahren.

Immer komplexere, elektrische Apparaturen und Maschinen entstanden mit den Jahren bis in meine spätere Jugend. Selbst gebaute Miniatur-Fluggeräte mit magischer Æther-Kontroll-Einheit (RC-Modellbau: Helikopter, Flugzeuge) kreisten unter meiner Kontrolle am Himmel meiner malerischen Heimatstadt.

Die nachfolgenden Jahre brachten größere Dimensionen in die Materie, welche meiner Hand unterlag. So wurden mit einem Æther-Ethanol-Gemisch betriebene, 2-Rädrige Motor-Fahrzeuge (Moped's) modifiziert, restauriert und getestet.

Ebenfalls seit jungen Jahren beschäftigt mich die Musik in aktiver Weise. Anfänglich des Spiels eines Violon-Cello's unterrichtet, folgte in autodidaktischer Herangehensweise meine Hingabe für eine bekannte Ansammlung perkussiver Instrumente, kurz "Schlagzeug", welche ich dann ab meinem 19. Lebensjahr in mehreren Musik-Gruppen (Bands) unter Beweis stellen konnte. Als technisch interessierter Mensch war mir dann, nebst Erfahrungen aus Zeiten der Kindheit mit des Vater's alter Hifi-Anlage, schnell der Zugang zur Tontechnik und Akustik nahe. So lötete ich unter anderem verschiedene Adaper-Kabel und suchte stets nach der optimalen Lösung bzgl. Klang, Schall, Aufnahme- und Monitor-Technik.

Auch das Komponieren von eigener Musik erlangte meine Faszination, welcher ich mich nun auch viele Jahre widmete und mit meinem Solo-Projekt "Trevolc" (nebst Gast-Musikern) so manches Liedgut hervor brachte, welches durchaus viel Zuspruch erhielt.

Neben Technik und Musik faszinierte und beschäftigte mich - ebenfalls seit jungen Jahren - das Photografieren und später auch die Grafikbearbeitung, bis es dann auch zur Erstellung verschiedener AEthernetz-Informations-Tafeln (Webseiten) kam.

Weiterhin lege ich seit langer Zeit bereits viel Wert auf eine gute Organisation verschiedener Dinge im Leben. So führe ich stets meinen Kalender, plane Veranstaltungen mit Excel-Tabellen und achte auf Übersicht und Struktur, im Kleinen als auch im Großen, Tag für Tag.

 

MANNIGFALTIGE VERGANGENHEIT FUSIONIERT ZU EINEM GANZEN

 

All diese selbst erlernten Fähigkeiten konnten im Jahre 2013 zu einer neuen Berufung fusionieren: STEAMPUNK.

 Die Faszination der Technik, die damit zusammenhängende historische Vergangenheit, die Eleganz, die prächtigen Kleider und filigranen, teils funktionstüchtigen Accessoires, angelehnt an die Phantasien der Wissenschaftler und Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, boten für mich die nahezu ideale Kombination, um unmessbar hohe Motivation, verbunden mit den Erfahrungen und Fähigkeiten der vergangenen Jahre und einer Portion Kreativität in ansehnliche Werke einzusetzen und mich Tag für Tag mit diesem neuen Hobby gedanklich und schöpferisch-handwerklich auseinanderzusetzen.

Zunächst, in hiesigen Breitengraden noch als Einzelkämpfer, brachte ich meine ersten Ideen und Werke unter ausgewähltes Volk. Es stellte sich hierbei heraus, dass dies ein guter Schritt war, denn meine Arbeit wurde von den meisten Betrachtern durch Respekt, Lob und Interesse belohnt – und siehe da – wenige Zeit später fanden sich sogar weitere motivierte Menschen, die ebenfalls vom Steampunk-Virus befallen wurden. Aktuell wächst die daraus entstandene S-Team Gemeinde stetig und wir können Foto-Shootings, gemeinsame Treffen, einen Video-Dreh und weitere besondere Ereignisse zu unserer Planung und auch teilweise bereits als durchgeführt zählen.

ARBEITSWEISE

Mit der Zeit stellte ich fest, dass fast alle meiner Arbeiten nach einem gewissen Schema und Motto funktionieren: 

Inspiration? Ja, jedoch nur in geringem Maße.

Ich schaue mir absichtlich möglichst wenig von ähnlichen Werken und den Arbeitsweisen anderer Kollegen ab, auch sogenannte "Tutorials" oder Workshops, wie sie heut zu Tage in mannigfaltiger, multimedialer Form für jeden schnell erreichbar sind, meide ich mit voller Absicht.

Vielmehr versuche ich stets, meinen ganz eigenen Weg zu finden; meine eigenen Ideen, Konstruktionen und Verarbeitungstechniken. Sowohl im Kleinen, als auch im Großen.

Das "Rad neu zu erfinden", stellt für mich die gewünschte Herausforderung dar. Das ist natürlich nicht immer einfach, doch kann ich so mit besonderem Stolz die Ergebnisse meiner Arbeiten schätzen und bin stets immer noch "anders, als die anderen".

Dieser Erfindergeist und der Wunsch nach vollkommener Individualität und einer Kreativität, die auch wirklich nur von mir selbst kommt; das ist für mich persönlich genau der richtige Weg. Und: Er hat sich seit vielen Jahren - nicht nur im Bezug auf Steampunk - bewährt.

Natürlich schätze ich jeden Künstler, ganz gleich, wie er zu seinen Fähigkeiten gekommen ist! Hier muss einfach jeder seinen eigenen Weg finden, denn jeder hat eine andere Vorgeschichte, andere Ideale und ein anderes Verständnis von Kunst. 

Ich freue mich über jede Bekanntschaft, welche in irgend einer Form einen Teil dieser schönen Freizeitbeschäftigung mit mir teilen kann und möchte!

Enorm große Schaffens-Freiheit, ständig neue Herausforderungen, der Einsatz der unterschiedlichsten Fähigkeiten und das Leuchten der Augen der meisten Betrachter meiner Werke - das alles ist - neben dem Dampf - meine Antriebskraft und ich freue mich jetzt schon auf alles, was noch entstehen wird. Niemand weiß, was das sein wird, nicht einmal ich selbst. Eben diese Tatsache lässt die Flamme der Spannung und Freude auf die Zukunft weiterhin in mir kräftig lodern und sorgt für nahezu unerschöpflichen Brennstoff :-)

Nachdem ich mich mit starren Mode-Accessoires, ein paar beleuchteten Unikaten und simpelster Mechanik beschäftigt habe, arbeite ich nun an Maschinen, welche neben dem dekorativen, optisch schönen Wert auch komplexere Mechaniken, Dampftechnik und nur wenig elektrische Bestandteile besitzen. Denn letzteres machen andere schon, ich möchte da wiederum Kontraste bieten und mehr die eigentlichen Techniken von damals; Dampfkraft (Steam Power) und Mechanik, hervor heben.

 

 

WOHNUNG, WERKSTATT, ERWERBSTÄTIGKEIT

Meine Wenigkeit wohnt seit dem Jahre 2005 in einer kleinen, ländlich gelegenen Stadt an der Donau in der Nähe von Sigmaringen (Baden-Württemberg), grob zwischen Alb und Bodensee.

nach 9 Jahren auf 30m², bezog ich im Oktober des Jahres 2014 eine nun größere 2,5-Zimmer-Wohnung in der selben Stadt. Diese wurde komplett im "Steampunk-Stil" nach meinen eigenen Ideen eingerichtet und gestaltet. So wurden wurden sämtliche Lampen und dekorative Beleuchtungsgegenstände, ein mechanischer Lichtwecker, der Spiegel des Badezimmers und auch die Spülung der Toilette unter Anderem komplett selbst konstruiert. "Ein wahres, kleines Museum, in dem du da lebst...", so das Zitat mancher meiner Freunde.

Nebst dieser Wohnung befindet sich in meiner Garage natürlich die obligatorische Werkstatt, in welcher die ganzen Kreationen entstehen.

Hier befinden sich, praktisch angeordnet, einige recht simple Werkzeuge und ein paar wenige Maschinen. selbst redend ist für optimale und flexible Beleuchtung gesorgt und auch im Winter kann dank 2 Gas-Heizstrahlern und einer Elektro-Heizung bei annehmbaren Temperaturen (auch zu zweit!) gearbeitet werden. In Regalen lagern verschiedenste Materialien und Einzelteile. Hier herrscht ständig ein reger Austausch der Bestände, begründet in den unterschiedlichsten, einzigartigen Quellen wie Flohmarkt-Funde, Mitbringsel von Freunden et cetera.

Viele kleinere Projekte entstehen häufig einfach nur aus dem Material, welches sich im Moment der Herstellung gerade in meinem Lager befindet. Dieses sorgt oft auch für die Inspiration der Kreativität. Der Zufall, dass verschiedene Teile zusammen passen, welche sonst nie zusammengehören würden, lässt hin und wieder phantastische und interessante Dinge entstehen. Der immer etwas andere Weg, diese miteinander fest oder beweglich zu verbinden macht das Ganze so interessant.

Da Steampunk nur ein Hobby ist, mit welchem ich kein Geld verdiene und das auch nicht möchte, muss natürlich meine Freizeit an 8 Stunden an 5 Tagen der Woche einer Erwerbstätigkeit weichen, um meinen Alltag und das Hobby zu finanzieren. 

Entgegen der Vermutung von vielen Menschen, lässt sich im Beruf nicht die geringste Parallele zum Hobby finden und ließ es bisher auch nie. Doch das ist vermutlich gerade ganz gut, so herrscht stets Kontrast im Alltag und man kann sich umso mehr auf die Freizeit freuen. Der derzeit ausgeübte Beruf als Fachkraft für Lagerlogistik in einem nahe gelegenen Betrieb sorgt hier für eine gute Lösung.